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TSV Pelkum 04/32 e.V.


Rückschau zur außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 15.11.2010

Veröffentlicht am 23.10.2010 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Am 15.11.2010 hatte der Vorstand des TSV Pelkum 04/32 e.V. zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in das Hotel Selbachpark eingeladen.

An der Sitzung nahm auch der Rechtsbeistand des TSV Pelkum 04/32 e.V. Herr Dr. Schlüter von der Kanzlei Streitbörger & Speckmann in Hamm teil, um dem leider überschaubaren Teilnehmerkreis den letztendlichen Sachstand zur juristischen Aufarbeitung  gegen den, mittlerweile aus dem Verein ausgeschlossenen,  früheren beklagten Kassierers R.Dupke des TSV Pelkum 04/32 e.V.  zu erläutern.

Der auf Vorschlag des Oberlandesgerichtes Hamm zum Berufungsverfahren am 15.September 2010 gemachte Vergleich sieht vor, dass der R.Dupke (als Beklagter) dem TSV Pelkum 04/32 e.V. (als Kläger) den Betrag von 50.000,- € nebst Zinsen i.H.v. 5% über dem Basiszinssatz seit dem 15.September 2010 zu zahlen hat. Diesen Betrag kann der beklagte ehemalige Kassierer in Raten ableisten. Der geschlossene Vergleich orientiert sich somit im Wesentlichen an dem eingereichten Klagevortrag und teilt die Sacheinschätzung des Vorstandes des TSV Pelkum 04/32 e.V. zum Vorwurf der Untreue des beklagten R.Dupke gegenüber des TSV Pelkum 04/32 e.V.. Der vollständige Vergleichsschriftsatz liegt dem Vereinsvorstand vor und kann von interessierten Vereinsmitglieder eingesehen werden.

Da auch strafrechtlich am 22. September 2010 vor dem Amtsgericht Hamm gegen den beklagten ehemaligen Vereinskassierer verhandelt wurde, der Westfälische Anzeiger ( WA 23.09.2010 ) berichtete, scheint zumindest vorläufig ein Ende der juristischen Aufarbeitung erreicht worden zu sein.

Im Verlauf der außerordentlichen Mitgliederversammlung dankte der Vorstand des TSV Pelkum 04/32 e.V. im Namen der Mitglieder des Vereins Herrn Dr. Schlüter für seinen juristischen und menschlichen Beistand in dem zurückliegenden Verfahren.

 

Sportabzeichenverleihung 2010

Veröffentlicht am 02.05.2010 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Auch in diesem Jahr hat der TSV Pelkum 04/32 e.V. wieder zahlreichen Sportabzeichen verliehen. Herzlichen Glückwunsch allen Aktiven!

Bilder findet Ihr in der Galerie.

Eröffnung des Trimm-Dich-Pfades im Selbachpark

Veröffentlicht am 16.01.2010 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Für nähere Informationen klicken Sie hier:
Fitness-Pfad mit elf Stationen eröffnet [WA, PDF]

4.Sparkassen Köln Marathon

Veröffentlicht am 07.10.2009 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Beim 4. Sparkassen Köln Marathon ist Martin Hielscher für den TSV Pelkum 04/32 e.V. gestartet. Mit einer Zeit von 3:55:52 lief er in der Gruppe M40.
Hier geht es zu weiteren Ergebnissen: wa-06102009

8.Uentroper Herbstlauf 2009

Veröffentlicht am 24.09.2009 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Beim 8. Uentroper Herbstlauf konnte Martin Hielscher von TSV Pelkum 04/32 e.V. den 30. Platz belegen.

Hier geht es zu den Ergebnissen

8uentroper-herbstlauf-2009

Grillen der Männerabteilungen

Veröffentlicht am 15.06.2009 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Der Grillabend der Männerabteilungen findet am 21.08.2009 um 19.00 Uhr statt.

Hier die Einladung zum Ausdrucken:

Grillen der Männerabteilungen (PDF)

Vereinssportfest am 17.06.2009

Veröffentlicht am 26.05.2009 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Am 17.06.2009 ab 16:00 Uhr fand unser alljährliches kreisoffenes Vereinssportfest unter DLV-Aufsicht auf der Sportanlage Selbachpark statt. 

Fotos von dieser Veranstaltung findest du in der Galerie.

Satzung

Veröffentlicht am 10.05.2009 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Du kannst jetzt unser Satzung downloaden, ansehen und ausdrucken: TSV Pelkum 04/32 e.v. – Satzung vom 22.03.2009

Wir kooperieren!

Veröffentlicht am 10.05.2009 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Die KiTa des Jaokobuszentrum für Kinder und Familien in Hamm-Pelkum

und  der  TSV Pelkum 04/32 e.V. kooperieren.


Seit dem 12.06.2009 ist die Kooperation nun offiziell besiegelt. Mit einem „bewegten Familienfest“ wurde die Zertifizierung zum Bewegungskindergarten und zum Kinderfreundlichen Sportverein gefeiert.

Hier finden Sie weiterführende Informationen:

Infobroschüre (PDF),

Kooperationsvertrag (PDF)

Urkunde (PDF)

Westfalischer Anzeiger vom 13.06.2009

Mitgliederstatistik

Veröffentlicht am 10.05.2009 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Insgesamt 680 Mitglieder.

Die Vorsitzenden seit 1904

Veröffentlicht am 10.05.2009 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Folgende Personen haben in den vergangenen 100 Jahren die Geschicke des TSV Pelkum 04/32 e.V. als 1. Vorsitzender geleitet:

1904 – 1905 Albin Schwindler
1905 – 1907 Wilhelm Bennemann
1907 – 1912 Carl Marpmann
1912 – 1936 Wilhelm Pletsch
1936 – 1948 Ernst Fels
1948 – 1951 Erich Grewe
1951 – 1964 Heinrich Stief
1964 – 1970 Gerd Witte / Erich Grewe
1970 – 1986 Reiner Techmer
1986 – 1994 Horst Baumert
1994 – 2009 Erwin Seidel
2009 – Denis Schinner

Der Vorstand des Vereins

Veröffentlicht am 10.05.2009 von TSV Pelkum 04/32 e.V.
1. Vorsitzender Dennis Schinner
1. stellv. Vorsitzender Peter Eichner
2. stellv. Vorsitzender Ralf Leyking
1. Geschäftsführer Günter Milk
stellv. Geschäftsführer Dirk Püttner
1. Kassiererin Anja Thielsch
stellv. Kassiererin Anke Haber
Sportwartin Kirsten Horn
stellv. Sportwartin Christiane Püttner
Kinder- und Jugensportwartin Annette Stührenberg
Leiter Leichtathletikabteilung Peter Eichner
stellv. Leiter Leichtathletikabteilung Erwin Seidel
Leiter Männerabteilung Günter Milk
stellv. Leiter Männerabteilung Ralf Leyking
Ehrenvorsitzender Heinz Müller
Ehrenmitglieder Gisela Fischer, Helga Baumert, Reiner Techmer

Wieder mehr Mitglieder

Veröffentlicht am 05.11.2008 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Wieder mehr MitgliederReinhold Flügge (von links), Christei Techmer, Gertrud Malkemper, Erika Matuszewski, Helga Pannewig und Erwin Seidel wurden während der Jahreshauptversammlung für langjährige Vereinstreue zum TSV Pelkum geehrt. • Foto: Zimmermann

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Aerobic ist beim TSV Pelkum besonders gefragt. Vorsitzender Erwin Seidel gibt sein Amt im März 2009 ab

HAMM • Der TSV Pelkum zählt derzeit rund 660 Mitglieder. „Tendenz wieder steigend“, so Erwin Seidel, Vorsitzender des Vereins bei der Jahreshauptversammlung im Hotel Selbachpark. Und das bestätigten auch die Berichte der Abteilungsleiter. Besonders Gymnastik, Aerobic und Jazzdance erfreuten sich wachsender Beliebtheit. Aufgrund der großen Nachfrage sei bereits eine neue AerobicGruppe geschaffen worden. Weitere Frauen sind immer montags von 10 bis 11 Uhr im Gymnastikraum der Waldorfschule willkommen. Gleiches gilt auch für eine weitere „Senioren-Fit–Gruppe. Die Männer treffen sich dienstags in der Zeit von 18.30 bis 19.30 Uhr in der KopernikusHalle. Aber auch in der Leichtathletik-Abteilung verzeichnet der Sportverein eine Zunahme an Aktiven.
Die Versammlung stimmte einer Angleichung der Mitgliedsbeiträge zu. .Der Schritt ist nötig geworden, da die Versicherungsbeiträge enorm gestiegen sind“, erklärte der Vorsitzende. Ohnehin bewege man sich derzeit an der untersten Grenze. Um wie viel die Beiträge erhöht werden, muss noch erarbeitet werden. Über den Vorschlag soll dann bei der nächsten Versammlung Ende März kommenden Jahres abgestimmt werden.
Während der Zusammenkunft wurde lediglich Reinhold Flügge zum neuen Kassenprüfer gewählt. Weitere Wahlen stehen erst bei der nächsten Versammlung auf der Tagesordnung. Klar ist aber schon jetzt: Erwin Seidel stellt sich dann nach 17 Jahren als Vorsitzender nicht erneut zur Verfügung. „Ich nehme den Hut“, kündigte er an. Ebenso sicher ist er: „Den Leichtathleten bleibe ich aber weiter treu.“
Für ihre langjährige Treue wurden während der Generalversammlung gleich zehn Mitglieder vom Vorstand geehrt. Marianne Feldmann erhielt für 45 Jahre Vereinszugehörigkeit eine Nadel in Gold. Seit 40 Jahren gehören Helga Pannewig, Ursula Peter, Erika Matuszewski, Christei Techmer und Helga Weber dem TSV an. Sie alle bekamen die Silbernadel überreicht. Ein großes Dankeschön ging auch an Gertrud Malkemper, Reinhold Flügge, Horst Sommer und Erwin Seidel. Sie sind seit 35 Jahren Mitglied.
Für den kommenden Mai plant der TSV Pelkum einen Seniorenwandertag. Das Vereinssportfest mit Sportabzeichenaktion soll am 17. Juni gefeiert werden.

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Mehr Sportsgeist erwartet

Veröffentlicht am 15.05.2006 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Mehr Sportsgeist erwartetMit dem richtigen Los konnten die Besucher 32 WM-Blumenkübel gewinnen.

Beim 3. Wiescherhöfener Fahrradfrühling weniger Radler als im Vorjahr Muttertag und Regenschauer wirkten sich „bremsend“ aus

WIESCHERHÖFEN · Die Hoffnung, die vorjährige Teilnehmerzahl von 200 Radlern beim Volksradfahren zu toppen, gelang dem ausrichtenden Förderverein Wiescherhöfener Marktplatz beim 3. Wiescherhöfener Fahrradfrühling nicht. Stattdessen blieben sie mit rund 30 Beteiligten weit unter dem gesteckten Ziel. „Ich hätte mit mehr sportlichem Engagement der Wiescherhöfener gerechnet“, bedauert Vorstandsmitglied Rosemarie Marx. „Der Muttertag und das schlechte Wetter haben sich leider bremsend ausgewirkt.“ Immerhin ließen sich 400 bis 500 Gäste den Spaß am gemeinsamen Miteinander auf dem Marktplatz nicht nehmen. „Das war die Untergrenze, die wir schlechtestenfalls erreichen wollten“, erklärt Rolf Wiesendahl vom Förderverein. „Dennoch haben wir unser Ziel, den Marktplatz wieder zu beleben, erreicht. Wieder einmal ist er zum Platz der Begegnung für Jung und Alt geworden“, bilanziert Wiesendahl.

Der gewünschte Generationenmix ergab sich, als die vier Kindertanzsportgruppen des TSV Pelkum unter der Leitung von Anja Setke ihr Bestes gaben. Zu flotten Rhythmen der Sugar Babes, Sarah Connor oder Jennifer Lopez zogen die Tanzmäuse, Tanzgirls, Power Girls und Dance Evolution die gesamte Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Selbst als die Musik versagte, tanzten die Mädchen von Dance Evolution ihr Stück tapfer weiter, auch ohne Ton. Die beiden letzten Stücke fielen allerdings aus.

Getanzt wurde übrigens in besonderer Kulisse: 32 WM-Blumenkübel, bemalt mit den Flaggen der teilnehmenden Fußball-Nationalteams, bildeten einen Reigen um die Tanzkünstlerinnen. Die Töpfe, die von Jugendlichen aus dem Jugendzentrum „Casino“ zusammen mit dem Künstler Burkhard Pott kreiert wurden, fanden per Los ihren Besitzer, zumeist Gewerbe-Inhaber der Kamener Straße. Dort werden sie pünktlich zur WM die Straße verschönern.

Verschönern lassen konnten sich anlässlich des Muttertages auch die Frauen. Kostenlos wurden sie am Stand des neuen Friseursalons „Queer Schnitt“ von Matthias Seiffert und seinem Team geschminkt.

Ebenso einmalig ergab sich die Möglichkeit, eines der 26 limitierten Trikots „Hamm ans Wasser“ für 20 Euro zu erstehen. Gedruckt worden waren die Shirts eigens für das Drachenbootrennen am Kanal. Das Team „Shui-pan-han-mu“ des Stadtplanungsamtes hatte sich im guten Mittelfeld etablieren können. Der Erlös des Verkaufes soll dem Tierpark zu Gute kommen.

Nach und nach trudelten auch die beiden Fahrradteams der 15 und 30 Kilometer-Strecke auf dem Marktplatz ein. Dem Ziel, den eigenen Stadtbezirk zu beleben, sichtbar zu machen und zu erkunden, konnten die Radler trotz des mäßigen Wetters und der geringen Beteiligung ein Stückchen näher kommen. So lernte Ulla Merz, Wiescherhöfenerin, an der Halde ein neues Stück heimischer Fahrradroute kennen: „Wenn die B 63 ausgebaut wird, weiß ich jetzt, wohin ich ausweichen kann.“

Tombolagewinner (ein neues Fahrrad) wurde das Familienkollektiv Droste, Brindöpke und Ewers.

Feiern konnten die Wiescherhöfener mit der Rock´n´Roll-Marchingband „The Rocketeers“, inzwischen Stammgast beim Fahrradfrühling, bis zum frühen Abend. „Trotz allem ein gelungenes Fest“, so Marx.

sud

Fest nicht nur für Radfahrer

Veröffentlicht am 12.05.2006 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Fest nicht nur für RadfahrerGetanzt werden soll auch in diesem Jahr wieder beim Fahrradfrühling, zu dem der Förderverein Wiescherhöfener Markt für Sonntag, 14. Mai, einlädt. · Foto: Mroß

Der Förderverein Wiescherhöfener Marktplatz lädt zum Fahrradfrühling ein Am 14. Mai steigt ein Volksradfahren – Tombola mit 100 Preisen

WIESCHERHÖFEN · Ein Volksradfahren und zahlreiche Aktionen rund ums Fahrrad warten am Sonntag, 14. Mai, beim 3. Wiescherhöfener Fahrradfrühling – Ausrichter ist der Förderverein Wiescherhöfener Marktplatz – auf die Besucher.

Los geht‘s um 12 Uhr mit dem Start des Volksradfahrens, zu dem unter anderem Bürgermeisterin Monika Simshäuser erwartet wird. Bis 13 Uhr können die 15 beziehungsweise die 30 Kilometer langen Strecken in Angriff genommen werden. Beide führen zunächst zum Schacht Lerche, wo die Teilnehmer einen Zwischenstopp einlegen können. Später teilt sich dann die Strecke, und die kürzere führt zurück zum Marktplatz. Die anderen Radler fahren weiter Richtung Berge, wo auf dem Hof Backhaus kurz Halt gemacht wird. Ausgearbeitet wurden die Routen wieder vom Ehepaar Möllmann. „Sie haben dafür gesorgt, dass wir fast ausschließlich abseits der Hauptverkehrsstraßen fahren“, freut sich Rolf Wiesendahl vom Förderverein.

Die Startgebühr beträgt 2,50 Euro. Darin enthalten sind Schokoriegel und Getränke für jeden Teilnehmer. Karten gibt es in folgenden Geschäften: Quelle-Shop Marx, Bäckerei Empting, Glückauf-Apotheke, Provinzial-Versicherung, Friseursalon Querschnitt, Fahrrad Schricke, Lotto-Toto Neumann und Antje‘s Physiotherapie.

Ebenfalls dort gibt es Lose zum Preis von einem Euro. „Denn eine Tombola mit 100 Preisen ist ein weiterer Höhepunkt unseres Festes“, erläutert Eugen Böger. Hauptpreis ist – wie soll es auch anders sein – ein Fahrrad. Darüber hinaus winken verschiedene Preise rund ums Fahrrad sowie Gutscheine. Böger: „Die Preisverleihung findet gegen 17 Uhr statt. Bis 18 Uhr soll das Fest dann ausklingen.“

Doch bis dahin gibt es auf dem Marktplatz ein fünfstündiges Programm. Ab etwa 13 Uhr treten vier Kindertanzsportgruppen des TSV Pelkum auf. Und ab 14 Uhr will die Rock‘n‘Roll-Marchingband „The Rocketeers“ die Besucher unterhalten. Auch der Kindergarten St. Marien ist mit einem Kinderschminken vertreten. Und der ADFC hat einen Info-Stand sowie einen Laufparcours aufgebaut. Für Essen und Trinken ist natürlich gesorgt. „Da Muttertag ist, können sich die Mütter auf eine Überraschung freuen“, kündigt Böger an.

Auf dem Fahrradfrühling vertreten ist auch die Radstation, die eine Fahrradsicherheitscodierung anbietet. Um sie aber durchführen zu können, müssen die Bürger ihren Personalausweis sowie die Rechnung des zu codierenden Fahrrades mitbringen. Diese kostet sieben Euro beziehungsweise für die Teilnehmer am Volksradfahren 4,50 Euro. Und auch eine Premiere gibt es an diesem Tag: „Wir wollen erstmals die 32 von der Gärtnerei Liebig bepflanzten Blumenkübel für unsere WM-Allee vorstellen“, schildert Vorstandsmitglied Rosemarie Marx. Man habe sie mittlerweile alle verkaufen können, freut sie sich. Bemalt worden seien sie von Jugendlichen aus dem Jugendzentrum „Casino“ sowie vom Künstler Burkhard Pott. „Auch dafür ein dickes Dankeschön.“

stg

Vom Schwan zum Cowgirl

Veröffentlicht am 03.04.2006 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Vom Schwan zum CowgirlNachdem die Mädchen zunächst Szenen aus Tschaikowskys Schwanensee getanzt hatten, ging es im Cowboy-Dress rockig zur Sache. Im vollen Saal der Bürgerhalle hielt es die Zuschauer kaum auf den Sitzen. · Fotos (2): Wiemer

„Der Traum“ des TSV Pelkum 04/32 begeistert 500 Zuschauer aller Altersgruppen 100 Tänzer nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise durch 125 Jahre Musikgeschichte

PELKUM · Tanzen ist ein Gruppenerlebnis. Doch jede Generation hat ihre eigene Musik dazu. Wie also kann man das, was sie alle verbindet, unterhaltsam darstellen? Dass diese schwierige Aufgabe nicht unmöglich ist, bewiesen am Samstagabend 100 Akteure auf zwei Bühnen in der Pelkumer Bürgerhalle.
Die fünf Tanzgruppen des TSV Pelkum 04/32 hatten ein Spektakel auf die Beine gestellt, das die etwa 500 Zuschauer begeisterte. Geschickt eingebettet in eine Rahmenhandlung führte das Musical durch gut 125 Jahre Musik- und Tanzgeschichte.

Die Story der drei kleinen „Tanzmäuse“ Kim, Nele und Sarah, die einmal so „cool“ tanzen wollten wie ihre Vorbilder, lieferte genug Motive für das bunte Programm.

Da zeigten die Kleinsten (vier bis sieben Jahre) im Tutu zu einer Szene aus Tschaikowskys Schwanensee wie langweilig sie doch die klassische Ballettstunde finden, um gleich darauf im Cowboy-Dress zu modernen Rhythmen über die Bretter zu fegen: „Das sieht ja schon total süß aus, wenn die nur ein wenig rumwackeln, aber das war wirklich toll!“ sagte Silvia Heyn, eine Zuschauerin.

Je älter Kim, Nele und Sarah im Verlauf der Handlung wurden, umso älter waren auch die Gruppen des TSV. Die „Tanzgirls“ (sieben bis neun Jahre) bewegten sich gekonnt zu Sarah-Connor-Songs und den Sugababes, die „Power-Girls“ (neun bis zwölf Jahre) rockten zu Elvis und Jennifer Lopez. Die Eltern vertraten ihre Jugendzeit im biederen schwarz-weißen Tanzschulanzug mit Disco-Fox zu „1 000 Mal belogen“ von Andrea Berg.

Wie’s aussehen kann, wenn Knie und Hüften sich synchron zu modernen Hip-Hop-Beats verrenken, führten dann die Zwölf- bis 15-Jährigen der „Dance-Evolution“ vor. Und auch echtes Musicalgefühl wurde geboten: Die Erwachsenen der „Jazz-Mix“-Truppe – mit weißer Maske und schwarzem Tuch verkleidet – bewegten sich graziös zu einem Stück aus dem „Phantom der Oper“.

Damit die 500 Zuschauer den Überblick nicht verloren, halfen die beiden Moderatoren Volker Setke und Günter Milk mit kurzen Erklärungen durch das Programm. Dadurch, dass die Tanz-Combos die beiden gegenüberliegenden Bühnen während der 70-minütigen Vorstellung immer wieder wechselten, entstand auch im Publikumsraum ein quirliges Treiben. So hatte nachher wohl jeder durch ständiges Drehen auf dem Stuhl, Mitwippen, -schunkeln, -klatschen und auch -tanzen das Gefühl, ein wenig mitgemacht zu haben.

Zum großen Finale, bei dem alle Darsteller zusammen in weißen T-Shirts zu Amy Stewards „Knock on Wood“ auftraten, reichten die beiden Bühnen nicht mehr aus, so dass die Akteure eine Menschenkette durch den ganzen Saal bildeten. Spätestens bei der lauthals geforderten Zugabe hielt es dann nur noch die Wenigsten auf den Sitzen.

Nach stehenden Ovationen und lang anhaltendem tosenden Applaus für die Übungsleiterinnen bleibt die Frage: Wird es eine Fortsetzung geben? Lena Milk: „Dazu können wir jetzt noch nichts Definitives sagen, aber wir können uns das durchaus vorstellen.“

tl

Kleine Tänzer ganz groß

Veröffentlicht am 01.02.2006 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Kleine Tänzer ganz großDie Tanzmäuse freuen sich schon auf den 1. April. An diesem Tag führen die Tanzgruppen des TSV 04/32 Pelkum in der Pelkumer Bürgerhalle ein Musical auf. Mit von der Partie sind dann natürlich auch die jüngsten Tänzerinnen, die wie die älteren schon fleißig am Proben sind. Foto: Szkudlarek

Rund 100 Akteure des TSV 04/32 Pelkum führen am 1. April ein Musical auf Fünf Tanzgruppen beteiligt – Die Proben laufen auf Hochtouren

PELKUM · Die drei „Tanzmäuse“ haben einen Traum: Einmal möchten sie „so cool“ tanzen können wie ihre Idole. Doch das ist gar nicht so einfach, denn immer wieder erleiden sie Rückschläge. Mal sind es Verletzungen, mal sind‘s die Eltern, die die Mädchen lieber in einer klassischen Ballettschule sehen würden.

Musik von Jennifer Lopez bis Andrea Berg

Ob sie es am Ende dann doch schaffen und ihren tanzenden Vorbildern nacheifern können, verrät Anja Setke noch nicht. Zusammen mit den Übungsleiterinnen Lena Milk und Kirsten Horn vom TSV 04/32 Pelkum und weiteren engagierten Helfern im Hintergrund arbeitet sie zurzeit an einem großen Projekt: „Am Samstag, 1. April, wollen wir mit unseren Tanzgruppen ein selbst geschriebenes Musical zur Musik unter anderem von US 5, Jennifer Lopez und Andrea Berg aufführen. Es wird auf zwei Bühnen in der Pelkumer Bürgerhalle dargeboten.“ Verschiedene Tanzstile, angefangen vom Rock‘n‘Roll bis hin zur Klassik und dem Ballett, wolle man dem Publikum bieten.

Doch bis es so weit ist, müssen die fünf Gruppen, die an dem Stück beteiligt sind, noch fleißig proben. Anja Setke: „Im Sommer vorigen Jahres haben wir das Projekt geplant. Und seit dem Herbst treffen sich die Aktiven jede Woche in der Turnhalle der Waldorfschule.“ Gemeinsame Proben mehrerer Gruppen fänden in diesem Monat statt. „Und im März soll es dann drei große Gemeinschaftsproben geben.“

Rund 100 Akteure werden dann in Aktion sein. „Die jüngsten sind gerade einmal vier Jahre alt und mit großem Eifer dabei“, erzählt Anja Setke. Der Dorfabend der Vereins-AG in der Bürgerhalle, der Weihnachtsmarkt in Wiescherhöfen oder sonstige Veranstaltungen: Die einzelnen Tanzgruppen des TSV Pelkum seien in den vergangenen Jahren immer wieder im Stadtbezirk und auch außerhalb aufgetreten. „Aber gemeinsam bei einem Projekt standen sie noch nie auf der Bühne“, weiß die Übungsleiterin um die große Herausforderung.

Freier Eintritt in der Bürgerhalle

Damit die Tänze so richtig zur Geltung kommen, treten die Akteure auf der Bühne zum Teil in Kostümen auf. „Auch daran arbeiten wir“, erzählt die Leiterin des Projekts. Neben den „Tanzmäusen“ (vier bis sieben Jahre) wollen am 1. April auch die „Tanzgirls“ (sieben bis neun Jahre), die „Power-Girls“ (neun bis zwölf Jahre), die „Dance Evolution“ (zwölf bis 15 Jahre) sowie der „Jazz-Mix“ (Erwachsene) das Publikum begeistern. Anja Setke: „Natürlich hoffen wir auf ein volles Haus, zumal der Eintritt an diesem Abend frei ist.“ Lediglich um eine kleine Spende wolle man die Besucher bitten, so die Übungsleiterin, die noch nicht ganz genau sagen konnte, wie lang das Musical dauern wird: Zwischen 60 und 90 Minuten.“ Danach sei aber noch nicht Schluss. „Wir hoffen, dass die Besucher in der Bürgerhalle bleiben und gemeinsam mit dem TSV 04/32 Pelkum noch ein wenig feiern.“ Für Musik sowie Essen und Trinken sei an diesem Abend gesorgt, kündigte Anja Setke an.

stg

„Ich schwöre: Ich war’s nicht“

Veröffentlicht am 11.02.2005 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Ich schwöre: Ich war's nicht!Wer schickte jetzt Erwin Seidel die Einladung zum Sportlerball 1978? • Foto: Wiemer

Wer jubelte der Post die Einladung der Stadt Hamm zum Sportlerball 1978 unter?

HAMM • Das Rätsel um den Brief, der 27 Jahre unterwegs war, bleibt ungelöst. Wie berichtet hatte Erwin Seidel, Vorsitzender des TSV Pelkum, am Montag Post von der Stadt Hamm bekommen. Das Kuvert, das einen Stempel der Post vom 18. Januar 1978 trägt, beinhaltete eine Einladung zum Sportlerball der Stadt am 27. Februar 1978. Weder bei der Post noch bei der Stadt kann man sich den Vorgang erklären, eine neue Spur auf dem Umschlag führt ebenfalls ins Leere.
Unter dem Aufkleber mit Seidels Adresse kommt die Anschrift von Werner Koitka in Ostwennemar zum Vorschein. Offensichtlich war die Einladung ursprünglich für das damalige Vorstandsmitglied des Olympischen Sportclubs Hamm bestimmt. „Ich schwöre jeden Eid, ich habe den Brief nicht eingeworfen“, erklärte Koitka gegenüber dem WA. Er habe 1978 keine Einladung zum Sportlerball erhalten. „Ich war ja kein Vorsitzender. Und außerdem bin ich nie auf so einem Ball gewesen.“
Seitens der Stadt kann man auch nicht zur Aufklärung beitragen. „Wenn der Brief hier gefunden worden wäre, hätten wir ihn bestimmt nicht zur Post gebracht“, teilte ein Sprecher der Stadt mit. „Der ist uns definitiv untergejubelt worden“, legte sich Achim Gahr fest. Der Mann von der Post-Pressestelle wies darauf hin, dass die Adresse Seidels mit Schreibmaschine geschrieben worden ist („Die benutzen wir seit Jahren nicht mehr.“), und ein Hinweis auf die verspätete Auslieferung fehlt: „Finden sich bei uns liegen gebliebene Briefe, weisen wir auf dem Kuvert darauf hin.“
Dem Post-Austräger am Montag sei das historische Dokument als solches nicht aufgefallen. Gahr: „Sonst hätte er Nachgebühr verlangen müssen.“ Der Brief sei vermutlich am vergangenen Wochenende in einen Briefkasten der Post geworfen worden, denn der Umschlag trägt die Codierung vom Briefzentrum in Werl. Das gab es 1978 bekanntlich noch nicht.
Bei Erwin Seidel hat sich der große Unbekannte bislang übrigens nicht gemeldet. „Einige Leute sagen schon, ich hätte den Brief selbst eingeworfen“, berichtete Seidel von Reaktionen auf die Veröffentlichung im WA.

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Hurra, die Post ist da

Veröffentlicht am 10.02.2005 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Hurra, die Post ist daEinladung zum Sportlerball am 17. Februar 1978: Erwin Seidel bekam sie erst am vergangenen Montag. Foto: Wiemer

Brief der Stadt war 27 Jahre unterwegs und kam Rosenmontag an Dr. Dr. Masannek und Co. laden Erwin Seidel zum Sportlerball ein

HAMM • Erwin Seidel hat am Montag eine Einladung im Briefkasten gefunden: Von „Oberbürgermeister Dr. Günter Rinsche, Oberstadtdirektor Dr. Walter Fiehe, Sportausschuss-Vorsitzender Rolf Reinköster und Sport-Dezernent Dr. Dr. Winfried Masannek“. Das Quartett lädt den Pelkumer nebst Begleitung zum Sportlerball in den Ball‘ saal des Kurhauses ein. Termin ist der 17. Februar 1978. Rechtzeitig auf die Reise geschickt wurde die Einladung, der Stempel der Post auf dem Briefumschlag trägt das Datum 18. Januar 1978. Nur mit der Zustellung scheint irgendwas verkehrt gelaufen zu sein. 27 Jahre war der Brief an Seidel unterwegs.
Ehefrau Barbara fiel der Brief als Erste in die Hände. Die Seidels wohnen Am Kirchgraben 20, die Tür verfügt über einen Briefschlitz. Am Rosenmontag kam der Briefträger bereits gegen 12.30 Uhr, früher als üblich. „Hier, Du hast Post bekommen“, sichtete und sortierte wie immer Ehefrau Barbara die Briefe und Zeitschriften und gab das verblichene und zerfledderte Kuvert mit dem Stempel der Stadt an Ehemann Erwin weiter. Das dieser Post von der Stadt bekommt, ist nichts Ungewöhnliches, schließlich ist der heute 67-Jährige seit 40 Jahren im Hammer Sport tätig. Seidel ist seit elf Jahren Vorsitzender des TSV Pelkum und war früher unter anderem Kreissportwart und Mitglied im Sportausschuss.
„Das soll von der Stadt kommen?“ wunderte sich Seidel angesichts des vergilbten Umschlags. Das Schreiben war unverschlossen als Drucksache für 50 Pfennig rausgegangen. Beim Lesen der Einladung musste Seidel dann schmunzeln. „Das Beste ist doch Dr. Dr. Masannek“, rief die Einladung bei Seidel Erinnerungen an den Dezernenten-Skandal um den falschen Doppeldoktor wach. Das historische Dokument, das zur „Tanz und Musikshow mit den Tornados und den Jägermeistern“ einlädt, wird Seidel gut aufheben.
Abgesehen von der Tatsache, dass der Brief so lange unterwegs war, gibt es aber noch mehr Merkwürdigkeiten: So fehlt beispielsweise die „beiliegende Antwortkarte“. Hat sich da jemand vor 27 Jahren auf Kosten Seidels einen schönen Abend gemacht? Zudem steht auf dem Adress-Aufkleber die fünfstellige Postleitzahl. Die gab es 1978 aber noch gar nicht. Und es kommt noch besser „1978 haben wir nicht hier, sondern an der Kamener Straße gewohnt“, sagt Seidel. Der Adressaufkleber muss also später auf den Umschlag gekommen sein. „Vielleicht ist der Brief bei der Stadt oder bei der Post verloren gegangen und wurde erst jetzt wiedergefunden und zugestellt“, spekuliert Seidel.
Bei der Post vermutete man den Grund für die Verspätung eher beim Absender oder bei Nachbarn, die sich einen Scherz erlaubt haben. „Das Briefzentrum in Werl gibt es erst seit sieben Jahren, und das Pakum wurde schon vor längerer Zeit geräumt“, meinte Postsprecher Achim Gahr, dass der Brief nicht die ganze Zeit bei der Post gelegen haben kann. „Der wäre früher aufgetaucht.“
Ob Seidel damals den Sportlerball besucht hat, weiß er nicht mehr. Dafür kann sich der Senior an eine andere Geschichte noch gut erinnern: „Als ich in den 60er Jahren noch in Bielefeld wohnte, bekam ich mal vom Postboten eine Zahlungsaufforderung für die Rundfunkgebühren. Für das Jahr 1861.“

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Ehrungen beim TSV Pelkum

Veröffentlicht am 15.12.2004 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

<blockquote>Kinder Auszeichnung SportabzeichenZahlreiche Kinder des TSV Pelkum freuten sich über die Auszeichnungen für das erfolgreich bestandene Sportabzeichen. – Foto: Wiemer</blockquote>

<blockquote>Erwachsene Auszeichnung SportabzeichenAuch die Erwachsenen absolvierten mit Erfolg die Bedingungen für das Sportabzeichen. – Foto: Wiemer</blockquote>

<blockquote>Tolle Ehrung für Helga Baumert und Gisela FischerTolle Ehrung für Helga Baumert (1. Kassiererin) und Gisela Fischer (Leiterin Turnen und Gymnastik) in der Pelkumer Bürgerhalle. die beiden Mitglieder des TSV Pelkum wurden mit dem Gau-Ehrenbrief des Hellweg-Märkischen Turngaus ausgezeichnet. – Foto: Wiemer</blockquote>

<h3>SPORTABZEICHEN Zahlreiche Mitglieder werden für das erfolgreiche Absolvieren der Bedingungen ausgezeichnet</h3>

<p>HAMM • Ehrungen für das erfolgreiche Absolvieren der Bedingungen für das Sportabzeichen standen beim TSV Pelkum auf dem Programm.
Bronze: Laureen Helbert, Nele Blankenstein, Julia Spieth, Julia Neumann, Ronja Fohler, Grischa Peter, Cedric Ender, Alex Horn, Youri Horn, Pascal Clever, Robin Stührenberg, Jessica Hübner, Dominik Breddermann, Patricia Breddermann, Anne Tschesche, Jonas Tschesche, Marius Schöler.
Silber: Lisa Setke, Sharon Blasko, Sherina Helbert, Michelle Clever, Andreas Voogd.
Gold: Joost Kettermann (3x), Nadja Horn (4x), Magdalena Frielinghaus (4x), Janin Ender (4x), Felix Hanke (4x), Annika Eichner (4x).
Erwachsene, Bronze: Marian Konik (2x), Klaus Knäpper (4x).
Gold: Hannelore Eichner (9x), Peter Eichner (9x), Wolfgang – Laarmann (16x), Günter Milk (19x), Ire Rumph.-Stratmann (20x), Sigrid Mally (22x), Erwin Seidel (23x), Günter Böhm (27x), Christa Knäpper (26x), Ulla Peter (26x), Magdaleria Hüneke (27x), Ulla Rüter (38x).
Familienabzeichen: Hannelore, Annika und Peter Eichner.</p>

Mit 33 Männern fing alles an

Veröffentlicht am 23.09.2004 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Mit 33 Männern fing alles anViele Mitglieder des TSV waren 1950 an den Aufführungen und am Fest-Umzug zur 1000-Jahrfeier in Pelkum beteiligt. Die Proben für dieses Jubiläum begannen schon ein Jahr zuvor und wurden von Ria Tiemann geleitet.

In den ersten 50 Jahren dominierten klassische Sportarten wie Turnen und Handball – Heute gehört Walking neben Jazzdance oder Problemzonengymnastik zum Standard-Programm

33 Männern ist es zu verdanken, dass in Pelkum seit nunmehr hundert Jahren geturnt werden kann. Diese 33 Männer hatten zu Beginn des letzten Jahrhunderts die gleiche Idee: Die Gründung eines Turnvereins. Um die Idee nicht als eine solche verenden zu lassen, trafen sie sich am 28. Februar 1904 in der heute als »Dorfschänke« bekannten Gaststätte zu Pelkum. Nach der Eröffnung durch ein dreifaches »Gut Heil« wurden gleich in der ersten Sitzung Värstand und Name des Vereins gewählt. So wurde Albin Schindler als erster 1. Vorsitzender des TSV Pelkum ernannt und der Verein auf den Namen »Turn-verein Kaiserkrone Pelkum« getauft. Ein Jahr nach seiner Gründung trat der Verein der Deutschen Turnerschaft bei und konnte sich durch Zuschüsse der Brauerei Isenbeck und der Gaststätte Schimmelschulze den Wunsch einer eigenen Vereinsfahne erfüllen.
Pelkum nicht aufrecht erhalten werden. In den Jahren nach dem Krieg erfuhr der Vereinssport jedoch eine Neubelebung, wobei vor allem das Geräteturnen viele Teilnehmer lockte. In den 20er-Jahren folgte eine Umbenennung des Vereins, der zukünftig »TuS 04 Pelkum« heißen sollte. In diesem Zeitraum entstand neben der bereits existierenden Männer auch eine Frauenriege sowie der Gedanke, eine Handballabteilung zu gründen. Diesem Gedanken wurde bereits 1926 Folge geleistet. Viele Jahre galt die Handballabteilung, bis zu ihrer Auflösung vor fünf Jahren, neben der Damenabteilung als Aushängeschild des Vereins. Ab 1932 wurde beim TuS sogar Wassersport betrieben. So bekam die frisch gegründete Paddelgruppe mit einem am Kanal in Sandbochum errichteten Bootshaus ihr eigenes »Zuhause«. Diese Abteilung konnte sich jedoch lediglich sieben Jahre halten, da das einstige Bootshaus durch die Angriffe im zweiten Weltkrieg vollkommen zerstört worden war. Auch sonstiger Sportbetrieb musste aufgrund des Krieges ein weiteres Mal eingestellt werden. Erst 1947 wurde der Turnbetrieb in Pelkum wieder aufgenommen.

Ria Tiemann über 50 Jahre Übungsleiterin im TSV

Zwei Jahre später übernahm mit Ria Tiemann eine über die Grenzen der Stadt aus bekannte, engagierte Turnerin den Übungsbetrieb in Pelkum. Im Folgejahr beteiligte sich der TuS 04 mit Aufführungen und dem Mitlaufen beim Festumzug an der

Unentschuldigtes Fehlen mit Geldbuße bestraft

Neben dem regulären Turnbetrieb fanden in den Folgejahren regelmäßig Sitzungen statt, in denen über die Anschaffung von Geräten, das Kassieren von Beiträgen, der Organisation der Turnstunden etc. diskutiert wurde. Bei den Turnstunden selbst hieß das oberste Gebot »Disziplin«. Wer unentschuldigt fehlte, wurde sogar mit einer Geldbuße bestraft.
Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges 1914 konnte der Turnbetrieb aber auch in
Festwoche zur 1000-Jahr-Feier in Pelkum, ehe er 1954 mit einer Sport- und Festwoche sein eigenes 50-jähriges Jubiläum feierte. In den 50erJahren machten die schlechten Hallenbedingungen eine Begeisterung für das Turnen fast unmöglich, was zur Folge hatte, dass die jeweiligen Gruppen immer kleiner wurden und der TuS erst durch den Umzug 1966 in die Halle an der Realschule wieder zum aktiven Sport motivieren konnte. Seit Mitte der sechziger Jahre bestand dann auch in Pelkum die Möglichkeit, das Sportabzeichen zu erwerben.
1970 fusionierte der TuS mit dem SV Herringen 32. Lange Zeit berieten sich die Verantwortlichen beider Vereine über einen so gewagten Schritt. Der Gedanke von einer Fusion kam Ende der
sechziger Jahre auf und bedingte sich durch die Umstellung vom Feldhandball zum Hallenhandball. Diese Veränderung nämlich stellte sich für beide Vereine als Problem dar, da weder in Pelkum noch in Herringen große Sporthallen zur Verfügung standen. Um nun aber den gerade in Pelkum so beliebten Handballsport aufrecht erhalten zu können, sahen die Verantwortlichen in der Zusammenlegung von TuS und SV, die auch die Umbenennung des Vereins in »TSV Pelkum« verursachte, letzten Endes die beste Lösung.
Dass der Verein mit der am 1. Oktober 1970 vollzogenen Fusion den richtigen Weg eingeschlagen hat, beweisen die in den vergangenen 30 Jahren konstant gestiegenen Mitgliederzahlen.

Mitgliederzahl seit Fusion auf über 600 gestiegen

Für den »Mitgliederboom« verantwortlich sein dürfte der positive Ruf, den der TSV Pelkum als Ausrichter diverser Veranstaltungen, wie beispielsweise den westfälischen Crossmeisterschaften, genießt. Und auch bei öffentlichen Auftritten hinterlässt der TSV stets einen positiven Eindruck. Das eigentliche Erfolgsgeheimnis des TSV besteht aber vermutlich darin, dass er durch neue Angebote immer wieder Neugier und Interesse weckt.

Kerstin Schade

„Neue Angebote“ wecken Neugier

Veröffentlicht am 23.09.2004 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Neue Angebote wcken NeugierDie drei Ehrenmitglieder des TSV zusammen mit den Vorsitzenden. Von links: 2. Vorsitzender Horst Baumert, Gisela Fischer, Reiner Techmer, Helga Baumert und 1. Vorsitzender Erwin Seidel.

Angebotsvielfalt ist Erfolgs-Geheimnis des Vereins – für jeden etwas dabei

Heute zählt der TSV Pelkum stolze 629 Mitglieder, die sich auf 13 Abteilungen verteilen. Das traditionelle Turnen, wie es von den Initiatoren vor 100 Jahren angedacht war, wird beim TSV heute nur noch durch wenige Abteilungen ausgeübt. Dazu gehören die Abteilungen des »MutterKind-Turnens« und des »Kinderturnens«. Beim seit 1994 angebotenen »Mutter-KindTurnen« probieren die Kleinsten erste gemeinsame Bewegungsspiele und gymnastische Übungen aus, singen kleine Spiellieder und beginnen erste soziale Kontakte zu anderen Kleinkindern zu knüpfen.
Das Angebot des Kinderturnens existiert nunmehr seit 34 Jahren und wird von den Kindern noch immer gerne wahrgenommen. Wie groß die Nachfrage bereits im Gründungsjahr dieser Abteilung war, zeigte bei der ersten Turnstunde eine mit 150 Kindern gefüllte Turnhalle. Das Kinderturnen richtet sich an Kinder im Alter von dreieinhalb bis sechs bzw. ab sechs Jahren. Hier werden bei den Bewegungsspielen und gymnastischen Übungen Instrumente wie Bälle, Reifen, Reissäckchen etc. zur Hilfe genommen, so dass die Kinder Fertigkeiten wie Laufen, Springen oder Balancieren vertiefen. Im Gegensatz zu diesen traditionellen Formen des Turnens, welche auch noch durch die Abteilungen »Frauengymnastik über 50« und »Senioren Fit« vertreten wird, versucht der TSV stets mit der Zeit zu gehen, neue Sport-Trends aufzuspüren, und dadurch einfach modern zu bleiben.
Bereits 1983 wurden sowohl für Erwachsene als auch für Kinder Jazztanzgruppen ins Leben gerufen.
Während 1997 aus der Erwachsenengemeischaft eine Aerobicgruppe wurde, splittete sich das Jazztanzteam für Jugendliche in vier nach Alter gestaffelte Gruppen. So ist der TSV Pelkum stolz, heutzutage auf vielen Veranstaltungen seine »Tanzmäuse« (5 bis 7½ Jahre), »Tanzgirls« (7½-9 Jahre), »Powergirls« (9-12 Jahre) und »Dance-Angels« (ab 12 Jahre) präsentieren zu können.
Genauso wie die Aerobicgruppe, die mit über GO Frauen eine der größten Abteilungen des TSV darstellt und deren Programm sich aus muskelbezogenem Training zusammensetzt, bevorzugt auch die seit 1950 bestehende Damenabteilung »Gymnastik« nach Musik gegenüber dem traditionellen Turnen wie es »damals« stattfand. Die Männerabteilung macht seit 1973 eine »Trimmergruppe« aus, die sich durch vielfältige Möglichkeiten fit hält. Auf Anfrage wurde 1992 eine Volleyball-Abteilung für Männer und Frauen gegründet, die in gemischten Teams gegeneinander antreten.
In den letzten drei Jahren hat der Verein wieder drei neue Angebote schaffen können. So wurde 2001 eine Läufergruppe ins Leben gerufen, die im Training, je nach Bedarf eine 5,7 oder 10 km lange Strecke bewältigt. Seit 2002 gibt es die Abteilung »Problemzonen-Gymnastik«, die sich auf das Trainieren von Bauch, Oberschenkel und Po spezialisiert. Das neueste Angebot des TSV ist nun ein Jahr alt und heißt »Walking für Männer und Frauen«. Man kann sich sicher sein, dass der TSV auch in den nächsten Jahren modern bleiben wird, indem er stets neue Angebote schafft.

Kerstin Schade

Vereinsgeschichte 1954-2004

Veröffentlicht am 05.05.2004 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

 Im Jahr 1954 bestand der TuS 04 Pelkum 50 Jahre. Die Jubiläumsfeierlichkeiten fanden im großen Rahmen jedoch erst vom 27.08. – 03.09.1955 statt. Eine umfangreich Festwoche wurde gestaltet.
Die Proben für die Auftritte anlässlich des 50 jährigen Bestehens fanden im Saal Schimmelschulze statt. Die Voraussetzungen waren äußerst schlecht. Wenn an Geräten geübt werden sollten, mussten sie erst aus einem Nebenschuppen geholt und gesäubert werden. Stühle und Tische wurden zusammen gerückt und sehr oft mussten die Turnstunden sogar mit Bodensäuberung eingeleitet werden. Handgeräte hatten alle Turnerinnen mitzubringen. Jede erschien mit einem Netz mit folgendem Inhalt: Ball, Keule, Seil, Gummiring und Turnschuhe.

Für das große Fest hatte man alle Misslichkeiten hingenommen. Danach ließ die Begeisterung schnell nach. Da keine geeignete Turnfläche zur Verfügung stand, schrumpften die Gruppen immer weiter, bis 1958 nur noch eine Handvoll Damen in dem ungeheizten Saal turnte. Doch auch die gaben dann schweren Herzens auf.

Im Jahre 1960 wurde der Gymnastikraum in der Grundschule„ hoch unterm Dach” fertiggestellt und Ria Tiemann begann wieder mit ca. 20 Frauen zu turnen. Bis 1966 blieben die Frauen in diesem Raum mit einer Unterbrechung von 6 Monaten, da Ria Tiemann im September 1962 aus einem Fenster ihrer Wohnung im 3. Stock gestürzt war und erst im März 1963 den Turnbetrieb wieder aufnehmen konnte. Im September 1966 zog die Damenabteilung in die Turnhalle der Realschule um. Sogleich stieg die Mitgliederzahl von ca. 40 auf 80 an.

Im Januar 1970 wurde in der Turnhalle der Realschule auch endlich wieder Kinderturnen angeboten. Wie groß der Wunsch danach war, sollten die Initiatoren schnell feststellen. Gleich am ersten Tag standen nämlich ca. 150 Kinder auf der Matte. Die Leitung übernahm Ria Tiemann. Sie wurde tatkräftig unterstützt von einigen Müttern aus der Damenabteilung.

Am O1. Oktober 1970 fusionierte der TuS 04 Pelkum mit dem SV Herringen 32. In den Jahren zuvor war eine Umstellung vom Feldhandball zum Hallenhandball erfolgt. In Pelkum und Herringen standen nur kleinere Turnhallen zur Verfügung, die nur bedingt für ein Leistungstraining geeignet waren. Für diese kleinen Vereine wurde auch die Verpflichtung eines Trainers zum Problem. Um nicht in Bedeutungslosigkeit abzufallen, berieten die Abteilungsleiter Erich Grewe vom TuS 04 Pelkum und Heinz Müller vom SV Herringen 32 einen Zusammenschluss mit dem Ziel, dem Handballsport und daher auch der Jugendarbeit in der Großgemeinde Pelkum eine zukunftssichere Basis zu schaffen.

Als Gründungszeit der Handballabteilung des Herringer Spielvereins gilt der April 1932. Damals kamen einige Freunde des Handballsports zusammen, um auch im HSV eine Handballmannschaft ins Leben zu rufen. Diese Abteilung erlebte einen enormen Aufschwung, der mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges sein Ende fand.

Schon im September 1945 bemühte sich der Sportfreund Heinrich Kartelmeyer um die Wiederaufnahme des Spielbetriebes. Bis zum Zusammenschluss mit dem TuS 04 Pelkum lebte die Abteilung immer im Schatten des großen Bruders Fußball. Trotzdem wurden in all den Jahren gute sportliche Erfolge erzielt.

Die Abteilung führten:

  • 1945 – 49 Heinrich Kartelmeyer
  • 1952 – 53 Karl Binkhoff
  • 1949 – 51 Josef Heinen
  • 1953 – 58 Erich Mittmann
  • 1951 – 52 Fritz Schwick
  • 1958 – 70 Heinz Müller

Die Fusion der beiden Vereine wurde in erster Linie zur Belebung des HandballSports vorgenommen. So konnte sich besonders auf den Wiederaufbau der JugendMannschaften konzentriert werden.

Auch die Kontakte zur Partnerstadt Neufchâteau wurden gepflegt. 1972 fuhren eine Senioren- und eine Jugendhandballmannschaft gemeinsam mit einigen Spielern vom TC 69 Pelkum nach Frankreich. Im Jahr darauf konnten französische Gäste in Pelkum begrüßt werden.

Ein Highlight in der Handballgeschichte des TSV Pelkum 04/32 war der Gewinn der Stadtmeisterschaften 1977 in der Männerklasse I.

Um auch den älteren Damen in Pelkum Gelegenheit zur Bewegung zu geben, wurde unter der Leitung von Ria Tiemann im Jahre 1973 eine Gymnastikstunde angeboten, die von Frauen zwischen 50 bis über 70 besucht werden sollte. Inzwischen ist diese Gruppe an keine Altersgrenze mehr gebunden.

Im gleichen Jahr wurde für die nicht Handball spielenden Männer eine TrimmerGruppe unter der Leitung von Erwin Seidel gegründet, die sehr gut angenommen wurde. Seit einiger Zeit werden die Trimmer von Günter Milk bewegt.

Im Jahr 1974 bot der TSV ein Leichtathletiktraining an. Die Leitung dieser Gruppe übernahm Erwin Seidel, der sie auch heute noch betreut. Zunächst wurde er unterstützt von Günter Milk, später, bis heute, von Peter Eichner. Der Zulauf war groß und es waren und sind in Pelkum auch gute Trainingsmöglichkeiten vorhanden, sowohl für den Sommer im Selbachpark, als auch für den Winter in der Turnhalle der Waldorfschule.

Da bei den Leichtathletik-Wettkämpfen unsere Jugendlichen teilweise sehr gut abschnitten, traten diese der Start- und Trainingsgemeinschaft LAZ Hamm bei, um bessere Trainingsmöglichkeiten zu haben. Dieser Zusammenschluss hielt nur bis 1980.

Aber die Schüler und Jugendlichen nahmen nicht nur an Sportfesten und Meisterschaften im Kreis Unna/Hamm teil, auch der TSV Pelkum 04/32 war Veranstalter und Ausrichter von verschiedenen Wald- und Crossläufen. In den Jahren 1983 und 1984 fanden im Selbachpark die Westfälischen CrossMeisterschaften statt und 2004, im Rahmen unseres 100 jährigen Bestehens, fanden die Kreis-Cross-Meisterschaften statt. Im übrigen stellte und stellt der TSV Pelkum im Kreis Unna/Hamm ausgebildete Kampfrichter für die Leichtathletik. Kampfrichter-Lehrgänge haben besucht: Gisela Fischer, Helga und Horst Baumert, Else und Ferdi Riskop, Barbara und Erwin Seidel, Irmgard Steuer, Günter Milk, Detlev Schwenzer und Peter Eichner. Daneben ist Erwin Seidel bei Sportfesten und Meisterschaften sowie bei Ländervergleichen in Westfalen als Kampfrichter, Obmann und Schiedsrichter tätig. Er gehört ferner dem Kreis-LeichtathletikAusschuss Unna/Hamm als Kampfrichter-Lehrwart an.

Seit Mitte der 60iger Jahre wurden in unserem Verein Sportabzeichen erworben. Die Abnahme erfolgte zunächst durch Ria Tiemann. Später übernahm die Abnahme auch die Leichtathletik-Abteilung.

Der TSV Pelkum 04/32 erweiterte laufend sein Angebot. So wurden 1983 Jazz-Tanzgruppen für Kinder und Erwachsene gegründet unter der Leitung von Kirsten Fischer (jetzt Horn). Diese Gruppen fanden riesigen Anklang. Später teilten sich die Gruppen auf, und zwar ging daraus im Jahre 1997 eine Aerobic-Gruppe für Erwachsene unter der Leitung von Annette Stührenberg und Jazztanzgruppen für Kinder unter der Leitung von Kirsten Horn und Anja Setke hervor. Diese Gruppen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Des weiteren wurde aufgrund reger Nachfrage 1992 eine gemischte VolleyballGruppe gegründet.

Nun fehlte nur noch etwas für die Allerjüngsten im Verein. Für sie und ihre Mütter wurde 1994 eine Mutter-Kind-Gruppe ins Leben gerufen. Inzwischen wurde die Gruppe wegen des großen Andrangs geteilt. Übungsleiterin ist hier Susanne Frielinghaus.

Das Jahr 1999 fing für den TSV Pelkum 04/32 schlecht an. Im März wurde die Handballabteilung nach 73 Jahren aufgelöst, da es an Nachwuchs fehlte.

Am 16. März 1999 dann verstarb Ria Tiemann nach über 50-jähriger Übungsleitertätigkeit in unserem Verein.

Die verwaisten Gruppen wurden von Kirsten Horn übernommen.

Im Jahre 2001 erfolgte die Gründung einer Läufergruppe. Trainiert werden die Teilnehmer von Annette Stührenberg.

Danach folgte im Januar 2002 das Angebot der Problemzonen-Gymnastik (Bauch-Oberschenkel-Po = BOP) unter der Leitung von Bianca Graul.

Im Januar 2003 wurde das Sportprogramm durch 2 Walkinggruppen erweitert. Die Mittwochmorgen-Gruppe leiten Annette bzw. Achim Stührenberg. Die Montagnachmittag-Gruppe wird betreut von Ralf Leyking, der auch die im gleichen Jahr gegründete Gruppe „Senioren-Fit” für Männer und Frauen leitet.

Ehrungen verdienter Mitglieder im Jubiläumsjahr 2004 (100 Jahre TSV Pelkum 04/32):

    55-jährige Mitgliedschaft und mehr:

  • Udo Huesmann
  • Heinz Müller
  • Reiner Techmer
  • Gottfried Quabs
  • Wolfgang Laarmann
  • Ulla Rüter
  • Magdalene Hüneke
  • Renate Huesmann
  • Annamarie Flügge
  • Gisela Fischer
  • Helga Baumert
    45-jährige Mitgliedschaft:

  • Horst Frieg
  • Firedhelm Klose
    40-jährige Mitgliedschaft:

  • Ingrid Krych
  • Barbara Seidel
  • Reinhard Katzer
  • Rüdiger Krause
  • Christiane Bode
    35-jährige Mitgliedschaft:

  • Edith Demmer
  • Erika Fennemann
  • Hilde Fröse
  • Christa Knäpper
  • Erika Matuszewski
  • Helga Pannewig
  • Ursula Peter
  • Sigrid Pudell
  • Irmgard Steuer
  • Christel Techmer
  • Helga Weber
    25-jährige Mitgliedschaft:

  • Waltraud Ditze
  • Marina Hielscher
  • Roswitha Schmalz

Einige historische Fotos findet Ihr in der Galerie.

100 Jahre TSV – Chronik 1904 bis 2004

Veröffentlicht am 05.05.2004 von TSV Pelkum 04/32 e.V.
1904 33 Turner trafen sich zur Gründungsversammlung des Turnvereins „Kaiserkrone Pelkum“
1905 Eintritt in die Deutsche Turnerschaft. Beschaffung einer Vereinsfahne.
1926 Gründung einer Handballabteilung.
1929 25-jähriges Bestehen des TuS 04 Pelkum (der Zeitpunkt der Umbenennung war nicht zu ermitteln). Auch die Damen in Pelkum trieben bereits aktiv Sport.
1931 Die 1. Handballmannschaft errang die Bezirksmeisterschaft.
1932 Der Nachbarverein SV Herringen gründete eine Handball-Abteilung. Im TuS 04 entstand eine Paddel-Sportgruppe.
1947 Wiederaufnahme des Sportbetriebes nach dem Krieg.
1949 Ria Tiemann übernahm den Turnbetrieb mit Proben für die 1000-Jahr-Feier in Pelkum
1950 Beteiligung des TuS 04 an der Festwoche zur 1000-Jahr-Feier in Pelkum.
1952 / 1953 Die 1. Handballmannschaft wurde Bezirksmeister und spielte ein Jahr in der Landesliga.
1955 Große Sport- und Festwoche zum 50-jährigen Vereins-Jubiläum.
1958 Zusammenschluss mit dem Fu0ballverein Blauweiß Wiescherhöfen. Die Fußballabteilung wurde 1964 wieder als 1. FC Pelkum selbstständig.
1959 Aufstieg der 1. Handballmannschaft in die Landesliga.
1964 Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens wurde eine Handball- und Fußball-Werbewoche veranstaltet. Die 1. Handballmannschaft wurde Kreismeister und stieg in die nordwestfälische Hallenliga auf.
1966 1. Handballmannschaft des SV Herringen errang den Borbet-Pokal.
1970 Fusion des TuS 04 Pelkum mit der Hanballabteilung des SV Herringen zum TSV Pelkum 04/32. Im Januar Neugründung der Kinderabteilung.
1973 Gründung einer Männer-Abteilung (Trimmer). Gründung einer Gymnastikriege für Seniorinnen.
1974 Gründung einer Leichtathletikabteilung.
1975 Beitritt der Leichtathleten des TSV zur Start- und Trainingsgemeinschaft LAZ Hamm (OSC Hamm, TUS 01 Heessen, TSV Pelkum).
1979 Der TSV Pelkum 04/32 e.V. ist 75 Jahre alt. Dieses Ereignis wurde mit einer Festwoche vom 09. – 16.06.1979 groß gefeiert. Der Festball war in der »Parolischänke« in Herringen. Der Verein hat inzwischen 500 Mitglieder.
1980 1. Handballmannschaft stieg in die Bezirksliga auf. Leichtathletik-Abteilung wurde wieder eigenständig.
1982 Abstieg der 1. Handballmannschaft in die Kreisliga.
1983 Gründung von Jazztanz-Gruppen und Abstieg der 1. Handballmannschaft in die Kreisklasse.
1984 TSV Pelkum 04/32 e.V. wird 80 Jahre alt. Festball in der Bürgerhalle in Pelkum. Die Westfälischen Crossmeisterschaften wurden vom TSV Pelkum 04/32 e.V. im Selbachpark ausgerichtet.
1989 Aus Anlass des 85.-jährigen Bestehens des Vereins fand in der Bürgerhalle eine Schwarzlicht-Show mit anschließendem Festball statt.
1990 Die 1. Handball-Mannschaft stieg wieder in die Kreisliga auf.
1992 Gründung einer Volleyball-Abteilung.
1994 Gründung einer Mutter-Kind-Turngruppe. Der TSV Pelkum 04/32 e.V. wurde 90 Jahre alt. Es fand eine Vorstellung des Vereins in der Kopernikus-Sporthalle und ein großer Festball mit Ehrungen in der Bürgerhalle statt.
1997 Gründung einer Aerobic-Gruppe.
1999 Im März wurde nach 73 Jahren die Handballabteilung bedauerlicherweise aufgelöst. Im April verstarb Ria Tiemann im Alter von 86 Jahren nach 50-jähriger Übungsleiter-Tätigkeit im TSV Pelkum 04/32 e.v.
2001 Gründung einer Läufergruppe (Lauffreunde Pelkum).
2002 Erweiterung des Angebots durch eine Problemzonengymnastik-Gruppe (BOP).
2003 Im Januar wurden 2 Walking-Gruppen gegründet.
2004 Der TSV Pelkum 04/32 e.V. ist 100 Jahre alt. Der Verein stellte sich in der Kopernikus-Halle vor. Großer Festabend in der Bürgerhalle Pelkum.

Vereinsgeschichte 1904-1954

Veröffentlicht am 05.05.2004 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

 Als das wirtschaftliche Leben nach der Jahrhundertwende auch im Dorfe Pelkum – besonders durch den Bahnbau der Linie Hamm – Oberhausen – aufzublühen begann, fanden sich sportbegeisterte Männer zusammen, um einen Turnverein ins Leben zu rufen. Am 28. Februar 1904 trafen sich am historischen Platze der Ölmühle und des Freizapfs von Haus Bögge-Nordhoff, in der späteren Gastwirtschaft Dorfschänke, über 30 Männer mit der Absicht, die Gedanken des Turnvaters Ludwig Jahn in die Tat umzusetzen. Der Chronist berichtet hierüber, dass diese erste Versammlung von dem Einberufer mit einem dreifachen „Gut Heil” auf den obersten Turnwart Kaiser Wilhelm Il eröffnet worden ist. In dieser Versammlung wurde zunächst der Vorstand des Vereins gewählt. Er bestand aus folgenden Mitgliedern:

  • 1. Vorsitzender Albin Schindler
  • 2. Vorsitzender Wilhelm Schimmelschulze
  • 1. Schriftführer Ludwig Fickermann
  • 2. Schriftführer Friedrich Eckmann
  • 1. Kassierer Josef Jockisch
  • 2. Kassierer Heinrich Wichmann
  • 1. Turnwart Christof Klause
  • 2. Turnwart Heinrich Kramp
  • Gerätewart Karl Korte
  • Beisitzer Heinrich Nellenschulte

Nach der Wahl dieses „definitiven Vorstandes” – wie es im ersten Protokoll heißt – einigte man sich auf den Namen „Turnverein Kaiserkrone Pelkum”.

Bei der Wahl des Vereinslokals entfielen 30 Stimmen auf das Lokal Wilhelm Schimmelschulze, später „Zum Bierkotten”, und 3 Stimmen auf das Lokal Freise, später Holtkötter/Hahne.

Zu den Gründern des Vereins zählten u.a.: Fritz Bennemann, Ludwig Fickermann, Dietrich Hussmann, Friedrich Eckmann, Karl Imkenberg, Hermann Möske, Heinrich Fennemann, Theodor Hohmann sen., Christof Klause, Albin Schindler, Heinrich Nellenschulte, Karl Fickermann, Wilhelm Schimmelschulze, Georg Meier, Wilhelm Behrendt, Julius Büscher, Heinrich Hesse, Fritz Fickermann, Ludwig Betzler sen., Fritz Kücke, Josef Jockisch, Fritz Quade, Hermann Sommer sen., Karl Pannewig, Karl Korte, Hubert Kramp, Karl Pletsch sen.

Schon einige Tage nach der Gründung des Vereins hatte der Verein Gelegenheit, öffentlich aufzutreten. Am 01.04.1904 ehrte er den damaligen Ehrenamtmann Schulze-Pelkum bei seiner Verabschiedung aus dem aktiven Dienst durch einen Fackelzug, bei dem die Turner in weißer Hose erschienen waren.

In den ersten Jahren nach der Gründung des Vereins fanden regelmäßig alle 14 Tage Versammlungen statt, in denen über die Anschaffung von Geräten, das Kassieren der Beiträge, der Besuch der Turnstunden usw. eifrig beraten wurden. Alte Gerätebücher geben darüber Auskunft, dass schon bald Barren, Reck, Pferd, Sprunggeräte, Matten, Stemmgewichte, Taue usw. vorhanden waren. Aus den Anwesenheitslisten – damals „Präsenzlisten” genannt – ist zu erkennen, dass die Beteiligung an den Turnstunden, die in den ersten Jahren des Bestehens wöchentlich zweimal, später einmal stattfanden, sehr groß war. VersammlungsProtokolle sagen aus, dass auf dem Turnboden eine strenge Disziplin herrschte und dass für unentschuldigtes Fernbleiben vom Turnboden Geldbußen erhoben worden sind.

Den Geist der Kameradschaft pflegte man durch Veranstaltungen von Ausflügen, Teilnahme an Turnfesten und Abhaltung von Vereinsfestlichkeiten. Ein besonders kameradschaftliches Verhalten bestand und besteht noch mit den Nachbarvereinen von Hamm, Wiescherhöfen, Berge, Bockum-Hövel. Es muss festgestellt werden, dass nach dem Versammlungsprotokoll vom 16.10.1906 der Beschluss gefasst worden ist, am 2. Weihnachtstage jeden Jahres ein Weihnachtsfest zu veranstalten, „so lange der Turnverein existiert”. Interessant ist es festzustellen, dass das Eintrittsgeld zum Weihnachtskränzchen schon damals auf 1 M für Herren, 0.50 M für Damen festgelegt worden ist. Soldaten bis zum Gefreiten hatten freien Eintritt, vom Uffz. aufwärts wurde der volle Eintrittspreis erhoben. Die Tradition, am 2. Weihnachtstage ein Fest zu veranstalten, hat der Verein bis Ende der fünfziger Jahre gewahrt.

Im Jahre 1905 (Versammlungsprotokoll vom 16.06.05) wurde die Anschaffung einer Vereinsfahne beraten. Es wurde beschlossen, eine Fahne zum Preis von ca. 150 – 160 M anfertigen zu lassen, wenn ein Betrag von 100 M durch freiwillige Spenden einkommen würde. Diesen freiwilligen Betrag leistete die Brauerei Isenbeck, Hamm. 50 M wurden dem Verein vom Vereinswirt Schimmelschulze überreicht, während der Rest von den übrigen Vereinsmitgliedern aufgebracht wurde. Die Fahne mit der Inschrift „Turnverein Kaiserkrone” wurde von der Firma Busch in Hamm zum Preis von 180 M geliefert. Leider ist sie – wie auch die Geräte des TUS 04 – ein Opfer der Bomben im 2. Weltkrieg geworden.

Im Jahre 1905 wurde auch die Frage erörtert, ob sich der Verein der Freien Turnerschaft oder der Deutschen Turnerschaft anschließen sollte. Die Versammlung entschied sich mit großer Mehrheit für einen Eintritt in die Deutsche Turnerschaft.

Während des 1. Weltkrieges konnte der Turnbetrieb in Pelkum – wie dies überall der Fall gewesen sein wird – nicht in dem Umfang aufrecht erhalten werden wie vorher. Die Mehrzahl der aktiven Turner wurde zum Militärdienst eingezogen. Viele von ihnen kehrten nicht zurück. In den ersten Nachkriegsjahren blühte jedoch die Turnerei in Pelkum wieder auf Der Sport erstreckte sich damals zuerst in der Hauptsache auf das Geräteturnen. Die’ Turnstunden waren gut besucht. Die Turner fanden sich nicht nur in den Turnstunden zusammen, sondern trafen sich auch aus anderen Anlässen zu gemütlichen Stunden im Vereinslokal. Neben der Männerriege bildete sich bald eine Damenabteilung. Bei den Vereinswettkämpfen am 24. und 25.08.1929, dem Tage des 25 jährigen Bestehens, konnte eine stattliche Zahl Sportlerinnen als Sieger geehrt werden. Im Jahre 1926 wurde auch erstmalig der Gedanke, eine Handballabteilung ins Leben zu rufen, in die Tat umgesetzt. Die Damen- und die Handballabteilung haben sich so entwickelt, dass man sagen darf, dass sie lange Jahre in Pelkum Träger des Sportes geblieben sind. Die 1. Handballmannschaft errang bereits im Jahre 1931 den Titel des Bezirksmeisters. In den folgenden Jahren stand die Handballmannschaft im Kreise der Handball treibenden Vereine in gutem Ruf.

Es bleibt noch zu erwähnen, dass der TuS 04 auch auf dem Gebiete des Wassersports nicht untätig geblieben ist. Im Jahre 1932 kam der Gedanke auf, den Paddelsport zu betreiben und am Kanal in Sandbochum ein Bootshaus zu errichten. Ein Platz neben der Kanalbrücke wurde von der Rombergschen Gutsverwaltung für eine geringe jährliche Pachtsumme zur Verfügung gestellt. Durch Geldspenden und freiwillige Arbeit wurde ein Wassersportheim mit Tages- und Bootsraum für ca. 30 Boote errichtet. Unter großer Aufmachung wurden die Boote in festlichem Geleit in das Bootshaus überführt. Viele Einzel- und Vereinsbootfahrten wurden veranstaltet.

Nach dem 2. Weltkrieg musste die Abteilung Wassersport aufgegeben werden, da das Bootshaus nicht mehr zur Verfügung stand, sondern als Wohnraum genutzt wurde.

Anders war es mit dem übrigen Sportbetrieb. Maßgeblich beteiligt an der Wiederaufnahme des Turnbetriebes nach dem Krieg waren die Turnbrüder Karl Harbach, Fritz Potthoff und Heinrich Knäpper, die eine neue Männerriege 1947 ins Leben riefen. In den 50iger Jahren wurde die Gruppe betreut vom Turnbruder Kaiser. Die Leistungen der Turner konnten u. a. auf den traditionellen Weihnachts-Turnfesten bestaunt werden.

Eine neue Damenriege für Geräteturnen entstand zur gleichen Zeit unter der Leitung von Walter Hesse, die dann von Jupp Hein übernommen wurde.

Im Jahre 1949 übernahm Ria Tiemann die Leitung der Damenabteilung , die sofort mit den Proben für die Auftritte bei der 1000-Jahr-Feier begann. Im Jahr 1950 war es dann so weit. Alle Gruppen des TuS waren bei den Aufführungen während der Festwoche und beim abschließenden Umzug mit großem Erfolg beteiligt.

Die Spieler der Handballmannschaft des TuS, unter den Fittichen von Erich Grewe, traten das Erbe ihrer Gründer mit einem solchen Elan an, dass bereits in den Jahren 1952/53 der Kreismeistertitel im Kreise Hamm-Ahlen-Soest errungen wurde. Bei den Entscheidungskämpfen um den Aufstieg in die Landesliga konnte sich die Mannschaft mit den Spielern Lethaus, Wolff, Kroll, Poth, Meyer, Kammann, Muth, Jasper, Witte, Schneider und Roth behaupten. Leider dauerte diese Gastrolle in der Landesliga wegen Verletzungen und Erkrankungen mehrerer Spieler nur ein Jahr. Auch die Schüler- und Jugend-Mannschaften erzielten in dieser Zeit bereits beachtliche Erfolge.

Nach der 1000-Jahr-Feier blühte der Verein durch die Werbewoche, die stattgefunden hatte, richtig auf. Es wurde auch sogleich eine Kindergruppe unter Leitung von Ria Tiemann gegründet. Die Übungsstunden für die Damen- und Kindergruppen wurden in der Schillerschule abgehalten.

Einige historische Fotos findet Ihr in der Galerie.


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